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DVB-T: Das
ÜberallFernsehen in Bayern - Aktuelles
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Umstellung
auf digitales Antennenfernsehen im Berchtesgadener
Land
Am 29. April 2008 startet das digitale
Antennenfernsehen (DVB-T) im Berchtesgadener Land
und im Landkreis Traunstein. Der Senderstandort
Untersberg wird auf die digitale terrestrische
Versorgung umgestellt. Die bisherige analoge
Versorgung der Region, die von den Standorten
Untersberg und Högl erfolgt, wird eingestellt.
Der Umstieg betrifft alle Haushalte, die in diesem
Gebiet ihre TV-Programme über eine Zimmer- oder
Dachantenne empfangen. Um weiterhin über Antenne
fernsehen zu können, benötigt der
Fernsehzuschauer ein DVB-T-Empfangsgerät. Mit
DVB-T lassen sich künftig über zehn öffentlich-rechtliche
TV-Programme in bester Qualität frei über
Antenne empfangen. Ein Info-Telefon unter 01805 /
31 05 05 (14 Cent/Minute aus dem deutschen
Festnetz - Mobilfunk abweichend) steht für Auskünfte
rund um DVB-T zur Verfügung.
Mit der Umstellung vom analogen auf das digitale
Antennenfernsehen modernisieren der Bayerische
Rundfunk und das ZDF ihre Verbreitung über die
Antenne in Bayern bis Ende 2008 und kommen so den
politischen Beschlüssen zur vollständigen
Digitalisierung nach. Nur durch die
Digitalisierung ist es möglich, den Übertragungsweg
Antenne wieder attraktiv zu machen und langfristig
für über 90% der Haushalte einen direkten,
freien und kostengünstigen Zugang zum Medium
Fernsehen aufrechtzuerhalten. Für Haushalte, die
über Kabel oder Satellit fernsehen, ändert sich
dagegen nichts. Generell bietet DVB-T für alle
Zuschauer eine Ergänzung, etwa für Zweit- und
Drittgeräte mit Antenne sowie für die mobile
Fernsehnutzung. DVB-T ist in weiten Teilen des
Versorgungsgebiets z.B. im Garten oder am Badesee
und unterwegs empfangbar. Daher wird es auch
"DVB-T: DasÜberallFernsehen" genannt.
Programmangebot im Berchtesgadener Land
Künftig sind digital über Antenne mehr als zehn
Fernsehprogramme des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks zu empfangen: Das Erste, ZDF,
Bayerisches Fernsehen, BR-alpha, 3sat, Phoenix,
arte, EinsPlus, KI.KA, SWR Fernsehen
Baden-Württemberg, ZDFdokukanal und ZDFinfokanal.
Die Programme KI.KA und ZDFdokukanal teilen sich
zeitlich einen Sendeplatz. Vom Wendelstein und vom
österreichischen Standort Gaisberg bei Salzburg
werden weitere Programme digital ausgesendet.
Digitales Sendernetz im Berchtesgadener Land
Ab dem 29. April 2008 erfolgt die Verbreitung
aller Programme vom Senderstandort Untersberg
ausschließlich digital. Die analoge Versorgung
von den Senderstandorten Untersberg und Högl
sowie einer Reihe kleinerer Füllsender wird
gleichzeitig eingestellt. Lediglich der Füllsender
Ruhpolding läuft bis voraussichtlich Ende 2008
analog weiter. Für Siegsdorf, Ruhpolding und
Inzell wird derzeit eine Versorgungsalternative
geprüft. Welche Fernsehfüllsender abgeschaltet
werden, kann im "Bayerntext" des
Bayerischen Fernsehens ab Seite 875 nachgelesen
werden oder ist als Liste (unter
"Downloads") auf www.bayern.ueberallfernsehen.de
erhältlich.
Ausrüstung für das digitale Antennenzeitalter
Für das digitale Antennenfernsehen benötigt der
Fernsehzuschauer außer einer Antenne (Dach-, Außen-
oder Zimmerantenne) ein DVB-T-Empfangsgerät, zum
Beispiel eine Set-Top-Box oder ein Fernsehgerät
mit eingebautem DVB-T-Empfänger. Die Set-Top-Box
(auch Tuner oder Receiver genannt) "übersetzt"
die digitalen DVB-T-Signale und bereitet sie für
den herkömmlichen Fernsehapparat auf. Sie wird
zwischen das vorhandene Fernsehgerät und die
Antenne angeschlossen. Rechtzeitig vor dem Umstieg
werden DVB-T-Empfänger beim Fachhandel und
-handwerk in den Startgebieten erhältlich sein.
Die Auswahl der Geräte ist groß: Sie reicht von
separaten kleinen DVB-T-Empfängern und Fernsehgeräten
mit integriertem Digitalempfänger über Nachrüstmodule
für analoge Fernseher bis hin zu Einsteckkarten für
PCs oder USB-Sticks für Laptops.
DVB-T-Empfangsgeräte sind für ca. 60 Euro erhältlich.
Wer bereits ein DVB-T-Empfangsgerät im Einsatz
hat, muss für den Empfang der zusätzlichen
Programme einen neuen Suchlauf starten. Tipps und
Hilfestellungen zur Geräteauswahl bieten der
Fachhandel und das Fachhandwerk vor Ort und das
Test-Heft der Stiftung Warentest vom März 2007.
Auch im "Bayerntext" des Bayerischen
Fernsehens auf den Seiten 478 sowie im "ZDFtext"
Seite 479 können sich Zuschauer eingehend
informieren.
Im gesamten Versorgungsgebiet ist der digitale
Empfang durch den Anschluss an eine Dachantenne möglich.
In weiten Teilen des Versorgungsgebietes genügt
eine postkartengroße Außenantenne, die
beispielsweise auf dem Fenstersims oder am Balkon
platziert werden kann. Vorhandene Antennen können
in der Regel weiterhin genutzt werden, sofern sie
auf den Untersberg gerichtet sind. Auskünfte
hierzu erhält man beim Fachhandwerk und im
Fachhandel.
Zusätzliche Kosten für die Nutzung des frei
empfangbaren DVB-T-Angebots über die
Anschaffungsinvestitionen hinaus entstehen nicht.
Die Rundfunkgebühren für die Nutzung der öffentlich-rechtlichen
Fernsehprogramme müssen gemäß den bestehenden
Regelungen weiterhin bezahlt werden.
Laufbandinformationen
An den Senderstandorten Untersberg und Högl
werden ab dem 08. April 2008 in die Programme
"Das Erste" und "Bayerisches
Fernsehen" und ab 15. April 2008 in das
Programm "ZDF" Laufbänder eingeblendet.
Jeder, der diese Laufbänder über Antenne sieht,
muss handeln. Wer seine TV-Programme bisher über
einen kleinen Fernsehfüllsender empfängt, sollte
sich vor dem Kauf eines DVB-T-Empfängers mit
Hilfe des Serviceangebots oder bei seinem
Rundfunk-Fachhändler informieren, ob sein Wohnort
ausreichend mit DVB-T versorgt wird.
Umfassende Betreuung durch Info-Telefon und
Internetauftritt
Für Fragen zum digitalen Antennenfernsehen steht
werktags von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und
19.00 Uhr das DVB-T-Info-Telefon unter der Nummer
01805 / 31 05 05 zur Verfügung (14 Cent pro
Minute aus dem deutschen Festnetz - Mobilfunk
abweichend) - am Tag der Umstellung und dem
folgenden Tag bis 21.00 Uhr (29.04. und 30.04.2008).
Alles Wissenswerte zum Umstieg gibt es unter www.ueberallfernsehen.de.
Dort finden die Zuschauer Informationen zu den
Verbreitungsgebieten und der Programmbelegung
sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die
Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs ist durch
Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens für
jeden Empfangsort in Kürze möglich.
Eine Liste über die Abschaltung von analogen
Füllsendern zum 29. April 2008 kann unter dem
folgenden Link abgerufen werden:
Liste der Füllsenderabschaltung im Berchtesgadener Land, Untersberg
(pdf-Dokument, 11 KB)
Hintergrund:
Das Kürzel DVB-T steht für Digital Video
Broadcasting - Terrestrial, kurz: Digitales
Fernsehen über Antenne. DVB-T ermöglicht über
Antenne die Ausstrahlung von erheblich mehr
TV-Programmen in besserer Qualität und eine
flexiblere Nutzung innerhalb und außerhalb von
Gebäuden sowie unterwegs. Daher wird es auch
"DVB-T: DasÜberallFernsehen" genannt.
Zusammen mit den Digitalnormen für Kabel- und
Satellitenübertragung bildet DVB eine Familie
internationaler Standards für das Fernsehen der
Zukunft. Ferner können mit DVB-T digitale
Zusatzdienste, so genannte MHP-Datendienste, übertragen
werden. Die Multimedia Home Platform (MHP) ist ein
europäischer Standard zur Entwicklung von
interaktiven, multimedialen Mehrwertdiensten für
das digitale Fernsehen. Der Umstieg auf DVB-T
erfolgt bereits in verschiedenen europäischen Ländern.
In Deutschland wird DVB-T seit 2002 eingeführt.
In München und Nürnberg ist die Umstellung auf
digitalen terrestrischen Empfang Ende Mai 2005
erfolgreich verlaufen. Im Jahre 2006 folgten Teile
Unterfrankens und Ostbayern, 2007 startete die
Region Schwaben/Altbayern. 2008 folgen die nördliche
Oberpfalz, Oberfranken und weitere Gebiete. Seit
2006 führt der Bayerische Rundfunk auch ein
Pilotprojekt zum Mobilen Taschenfernsehen durch:
dazu werden drei DVB-H-Testprogramme auf einem
DVB-T-Programmplatz übertragen. DVB-H (Handhelds)
ist speziell für batteriebetriebene Endgeräte
mit kleinen Displaygrößen geeignet.
Info-Telefon Bayern 01805/31 05 05 (14 Cent/Minute
aus dem deutschen Festnetz - Mobilfunk abweichend)
werktags Montag bis Freitag 09.00 bis 19.00 Uhr -
am Tag der Umstellung und dem folgenden Tag bis 21.00
Uhr (29.04. und 30.04.2008)
Informationen zu DVB-T: www.ueberallfernsehen.de,
www.br-online.de/dvb-t
und www.technik.zdf.de
und im "Bayerntext" Seite 478 sowie im
"ZDFtext" Seite 479.
Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs durch Eingabe
der Postleitzahl oder des Ortsnamens auf www.ueberallfernsehen.de
unter dem Menüpunkt "Empfangsprognose".
Übersichten zur Programmbelegung und Verbreitung
sowie Fotomaterial in Druckqualität im Internet
unter: www.bayern.ueberallfernsehen.de
--> Presse
Presse-Kontakt:
BR-Pressestelle, Telefon 089 / 5900 2176, Telefax
089 / 5900 3366, e-Mail: pressestelle@brnet.de
Projektbüro DVB-T Bayern, Pfälzer-Wald-Straße
32, 81539 München
Telefon 089 / 45 11 51 - 75, Telefax 089 / 45 11
51 - 99, e-Mail: presse@dvb-t-bayern.de
Das Projektbüro DVB-T Bayern arbeitet im Auftrag
des Bayerischen Rundfunks und des ZDF.. |
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