07. Mai 2008: Änderungen
beim DVB-T-Angebot in allen RBB-Gebieten:
Die Satelliten-Version von mdr Fernsehen mit den
wechselnden Länderzeit-Ausgaben wird ab 08. Mai
2008 eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt wird hier
mdr Fernsehen mit dem Regionalbezug aus Sachsen
dauerhaft verbreitet.
Am
04. August 2003 wurden alle analogen TV-Übertragungen
abgeschaltet.
Damit ist die Hauptstadtregion
Berlin-Brandenburg nicht nur in Deutschland,
sondern auch in Europa und möglicherweise sogar
weltweit das erste Sendegebiet, in dem die
Umstellung von analog zu digital konsequent
vollzogen wurde. Die letzten vier noch
verbliebenen analogen Sender (ARD, ZDF, RBB Berlin
und RBB Brandenburg) sind seit diesem Tag nun auch
(analoge) Geschichte - wer seine Fernsehprogramme
in der Hauptstadt weiterhin über die gute alte
Antenne empfangen will, braucht einen Decoder,
eine so genannte Set-Top-Box.
Dritter Schritt beim ÜberallFernsehen
Schon seit 1997 lief ein Projektbetrieb in Berlin
und Umgebung unter der Federführung der
Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der
Gesellschaft zur Förderung der Rundfunkversorgung
(GARV), der den Umstieg der terrestrischen
Fernsehversorgung von analoger auf digitale Übertragung
vorbereitet hat. Die vollständige Umstellung
wurde im Februar 2002 von ARD, ZDF, SFB, ORB
(jetzt RBB), ProSiebenSat.1 Media AG, RTL
Television und der mabb beschlossen.
Mit der Abschaltung der letzten analogen Programme
wurde der dritte Schritt der Umstellung in die Tat
umgesetzt. Bereits im November 2002 ist das
Projekt »DVB-T« in der Hauptstadt gestartet - in
Phase 1 wurden die ersten Sender auf zwei Kanälen
digital aufgeschaltet. Ende Februar 2003 wurde
dann in einer zweiten Phase die Mehrzahl der
analog empfangbaren Programme ab und auf die neue
digitale Übertragung umgeschaltet. Seit dem 04.
August 2003 ist das »ÜberallFernsehen« in der
Pilotregion Berlin-Brandenburg endgültig
realisiert.