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DVB-T: Das
ÜberallFernsehen in Norddeutschland
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DVB-T-Versorgung in
Norddeutschland - Stand: September 2007.
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Am 24. Mai 2004 löste das
digitale Antennenfernsehen DVB-T in den Regionen Hannover/Braunschweig und
Bremen/Unterweser die auf analoger Antenne basierende Fernsehübertragung ab.
Damit waren diese beiden Regionen nach Berlin/Brandenburg
die zweiten Gebiete in Deutschland, die DVB-T einführten.
Für
die Zuschauer bedeutete die Digitalisierung der Antenne eine Erweiterung
des terrestrischen Angebotes: 16, später 24 Programme, eine bessere
Bildqualität sowie portabler und mobiler Empfang in den ausgewiesenen Ballungsgebieten.
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Am 08. November 2004 folgten
die Regionen Hamburg, Lübeck und Kiel sowie in Nordrhein-Westfalen der Großraum Düsseldorf/Ruhrgebiet.
Inzwischen ist Norddeutschland mit der
Komplettumstellung zu DVB-T weit vorangeschritten,
so dass des terrestrische "ÜberallFernsehen"
nahezu flächendeckend in den Bundesländern
Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen
und Mecklenburg-Vorpommern zu empfangen ist.
Leider konnten die Privatsender außerhalb der
Ballungsräume nicht für die digitale
Übertragung ihrer Programme gewonnen werden.
Trotzdem erhöhte sich das TV-Angebot durch die
angebotenen öffentlich-rechtlichen Sender
erheblich, so dass - mit Ausnahme von
Mecklenburg-Vorpommern - meist 12 Programme in
digitaler Qualität empfangen werden können. In
Mecklenburg-Vorpommern stehen aufgrund der
internationalen Koordinierung von
Kanalkapazitäten nur jeweils zwei Kanäle zur
Verfügung, auf denen inzwischen 8 Fernsehsender
der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
übertragen werden.
Weitere Gebiete in Norddeutschland, in denen
künftig nur noch DVB-T angeboten werden soll,
starten noch in diesem Jahr.
ARD
und ZDF haben den zügigen Ausbau von DVB-T in der
Fläche beschlossen. Über 90% der Haushalte
werden damit die Möglichkeit für einen kostengünstigen
digitalen Fernsehempfang über Dachantenne
erhalten.
Durch die Digitalisierung
gewinnt die terrestrische Fernsehübertragung
wieder an Attraktivität und Akzeptanz und kann so
als dritter Übertragungsweg - neben Kabel und
Satellit - erhalten bleiben.
Das digitale
Antennenfernsehen (DVB-T) bietet weitaus mehr Möglichkeiten
als bisher: Die Auswahl aus einem vielfältigeren
Programmangebot, eine bessere Bild- und Tonqualität
und die Fernsehnutzung überall im Kernbereich, ob
in der Wohnung, im Garten oder auch am Badesee. Daher
wird DVB-T auch "Das ÜberallFernsehen"
genannt.
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