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In
Österreich begann das digitale Zeitalter in der
terrestrischen TV-Übertragung am 26. Oktober 2006,
der gleichzeitig Nationalfeiertag war. In den
neun Landeshauptstädten wurde ein DVB-T-Paket mit
den Programmen ORF 1, je zwei Landesversionen von
ORF 2 und dem Privatsender ATV gestartet, das
meist parallel zum analogen Signal auf relativ
hohen UHF-Frequenzen und einer geringen
Sendeleistung übertragen wird.
Am 05. März 2007 folgte dann am Pfänder für die
Region rund um Bregenz in Vorarlberg der
endgültige Umstieg zum Digitalen
Antennenfernsehen, alle analogen Ausstrahlungen
wurden eingestellt. Am 07. Mai folgte dann Tirol
mit dem Patscherkofel bei Innsbruck und dem
Kitzbühler Horn bei Kufstein.
Der nächste Komplettumstieg zu DVB-T fand am 04. Juni
2007 gleichzeitig in Salzburg (Gaisberg),
Bad Ischl (Katrin) und Linz statt. Hier kündigten Info-Laufbänder
auf den analogen Frequenzen bereits seit dem 14.
Mai 2007 die analoge Abschaltung an.
Graz und Klagenfurt wurden am 24. September
endgültig auf das digitale Antennenfernsehen
umgestellt.
Am 22. Oktober hat die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH
& Co KG) mit Mux
B einen Ausbau des Programmangebotes in den neun
Landeshauptstädten gestartet. Dort ist es nun
möglich, drei weitere TV-Programme (Puls TV, ORF
Sport Plus und 3sat) über die Hausantenne zu
empfangen.
Inzwischen wird DVB-T auch an kleineren
Senderstandorten eingeführt und ermöglicht damit
einen guten Empfang auch außerhalb der
Hauptstadtregionen. In einigen Gebieten wird auch
bereits der jeweils verfügbare lokale
Fernsehsender in einem dritten Multiplex (Mux C)
über DVB-T angeboten. |